Wird Weizen als Füllstoff eingesetzt?

Ein Füllstoff ist ein Nahrungsbestandteil ohne jeglichen Nährwert. Weizen spielt als Bestandteil von Hunde- und Katzennahrung eine wichtige Rolle als Energie- und Nährstofflieferant. Als Füllstoff kann er deswegen nicht bezeichnet werden.

Golden Retriever sitzt vor Getreidefeld.

Der Begriff Füllstoff beschreibt eine Zutat in der Tiernahrung, die weder Energie noch Nährstoffe liefert. Da Weizen als Bestandteil von Hunde- und Katzenfutter ein wichtiger Energielieferant ist, steht er zu Unrecht in diesem Ruf. Bei der Herstellung von Hunde- und Katzenfutter kommt es auf das Zusammenspiel von qualitativ hochwertigen Rohstoffen an. Über das Wohlbefinden Ihres Tieres entscheidet dabei das Verhältnis der unterschiedlichen Zutaten zueinander. Jede Zutat hat dabei eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und leistet einen Beitrag zur gesunden und ausgewogenen Ernährung Ihres Tieres. In den Trockennahrungen von Royal Canin wird das Getreide beispielsweise als Energie- und Proteinlieferant und zur Unterstützung der Verdauung Ihres Tieres eingesetzt.

Das sagt der Experte

Weizen ist ein wichtiger Energie- und Nährstofflieferant für Hunde und Katzen und keineswegs nur ein „billiger Füllstoff“.

Experte
Dr. Claudia Rade

Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik

Weizen: Nährstofflieferant heute und morgen

Weizen - und alle anderen Getreide - bieten neben ihrer wichtigen Rolle als Kohlenhydrat- und Energielieferanten in der Nahrung den großen Vorteil, dass sie zu den nachhaltigen Rohstoffquellen gehören. Weizen steht in den gemäßigten Klimazonen als Grundnahrungsmittel im Vordergrund. In anderen Regionen der Welt sind dies Mais oder Reis. Für unterschiedliche Rezepturen bieten sich unterschiedliche Getreidesorten aufgrund ihrer Nährstoffzusammensetzung, ihres Verhaltens im Herstellungsprozess und ihrer Verdaulichkeit an. Sie alle gehören zu den nachwachsenden Rohstoffen.

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